Sch'abe keine Ziele. Schon lange abgewöhnt. Verhindert den Blick aufs direkt vor einem Liegende.
Wenn ich merke, dass irgendwas nicht so läuft wie es sollte, dann kommen genug Momente, in denen man es merken und ändern kann... Beispiel: Mein dank übermäßigem Chipskonsums wachsendes Bierbäuchlein... Jedes Mal habe ich jetzt den Gedanken, ob es denn sein muss, ob es so viel sein muss, ob es nicht etwas anderes sein kann usw. usf... So regelt sich das dann von selbst... Wenn man vernünftig ist.

ad Bike-Ziele: Locker machen, Kopf aus, auf Körper hören, was er kann, dann über- und unterschätzt man sich nicht. Passendes Rad fahren, das einem wie Topf auf Deckel passt, das mindestens all das kann, was man selbst auch kann, einem keine Grenzen in den Weg stellt.
OK, ich weiß, leicht gesagt, schwer getan, aber nur so geht es IMO...
Zum Kopfausschalten gibt es Hilfsmittel, die die entsprechenden Schalter im Hirn in die richtige Richtung umlegen helfen... Z.B. Koffein, Fahren in der Gruppe, geiles Wetter, (wenig) Alkohol, usw...
Ich habe hier eine fiese Doppel-Wurzelstufe im Riesebusch, die bin ich früher (glaube ich) schon brakeless (oder nur ohne zu bremsen? Weiß nicht mehr genau) runter, mit blockiertem HR, und jetzt geht's nicht mehr, obwohl Lilli so geil ist wie noch nie mit den neuen Reifen, irgendwie spüre ich vorher, dass das schnell schief gehen kann, da kommt ein STOP, und ich lasse es... Noch!
