Demontage XTR 952 Kurbel

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Demontage XTR 952 Kurbel

Beitrag von bikegeissel » Mo, 21 Mär 2011 10:42

Ich habe am Sonntag Carotta bis auf die Kurbel auseinandernehmen können.

Entweder bin ich zu schwach oder verstehe den Trick nicht...

Für die Demontage einer 952er Kurbel stecke ich doch eigentlich "nur" einen 10er Inbus in die Kurbelschraube, drehe gegen den Uhrzeigersinn die Kurbelschraube auf und die Kurbel kommt dann dank des integrierten Abzieher automatisch von der Octalinkaufnahme runter...

So weit die Theorie :)
Praktisch bekomme ich den Inbus nicht einen mm bewegt.
Ich habe mal versucht mit WD40 nachzuhelfen (morgens eingetaucht, abends erneuter Versuch), auch Hammerschläge auf Inbus bzw. Kurbel in Drehrichtung bringen keinen Erfolg...

Loctite haben wir damals ja auch nicht auf die Octalinkaufnahme gemacht.

Irgendjemand einen Tipp? Sonst renne ich doch mal zum Radhändler meines Vertrauens...

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Beitrag von m. » Mo, 21 Mär 2011 16:51

Hmm, hast du einen richtigen Abzieher? Damit kannst du auf jeden Fall deutlich mehr Kraft aufwenden.
Ansonsten vielleicht mal versuchen, die Kontaktfläche integrierter Abzieher / Kurbelschraube zu fetten.

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Beitrag von bikegeissel » Mo, 21 Mär 2011 21:16

Hmja - ich könnte den intergrierten Abzieher mal runterschraiben und reinigen, ölen und fetten. Evtl. hilft das - gute Idee :)

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Beitrag von m. » Mo, 21 Mär 2011 21:18

Fetten vor allem die Kontaktflächen, wie gesagt, und das Gewinde der Kurbelschraube - alles was beim Abziehvorgang flutschen muss halt. Abzieher-Außengewinde eher nicht nötig. ;-)

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Beitrag von bikegeissel » Di, 22 Mär 2011 18:44

So, linke Kurbelschraube hat sich mit Einsatz von RG und WD40 lösen lassen. Kurbel ist demontiert.

Antreibsseitig geht nix. Ich haben den rahmen jetzt seitlich gelagert und soeviel WD40 wie geht einsickern lassen. Das lasse ich jetzt nochmal über Nacht stehen und Einwirken. mal schauen, was dann morgen so geht... Brunox habe ich auch noch als weitere Geheimwaffe im Schrank stehen...

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Beitrag von bikegeissel » Mi, 23 Mär 2011 20:51

Nochmal mit Brunox geflutet, nachdem sich immer noch nix tat...

Und dann mit brutalstmöglicher Gewalt - 2m Hebel an der Kurbel, 1m Hebel am Inbus. Ein lautes Knirschen und Quietschen.

Kurbelschraube löst sich :)

Kurbel ist runter. :prost:

Da war ich so mit den Nerven runter, dass ich das Innenlager garnicht erst versucht habe ;) Zum Glück hast Du (Meik) mich damals überredet, das spezielle Innenlagerwerkzeug direkt mit zu kaufen. Darum habe ich für morgen/überorgen direkt die richtigen Teile zur Hand :)

Und wenn ich nicht weiterkomme, habe ich die richtigen Tipps ja schonmal notiert:
http://wikipedalia.com/index.php?title= ... r_ausbauen

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Beitrag von bikegeissel » So, 27 Mär 2011 20:38

Boah - aus dem Innenlagergehäuse kam mir ein Schmodder sondergleichen entgegen, das war unglaublich ;)

Bild
IMG_1091 von bikegeissel auf Flickr

Mal eine Frage: Das Innenlager hat, wie man auf diesem Bild unschwer erkennen kann, eine fette Roststelle (In Originalgröße sieht's man sofort, denke ich). Ist das "Flugrost" oder geht sowas auch tiefer in die Substanz?

Innenlager (und evtl. Kurbel) würde ich nämlich evtl weiterverwenden wollen. Bei der Kubel würde mich natürlich auch mal interesseieren, wie dick eigentlich die Wandstärke der Kurbel ist...

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Beitrag von MaRs » So, 27 Mär 2011 20:59

bikegeissel hat geschrieben:Bei der Kubel würde mich natürlich auch mal interesseieren, wie dick eigentlich die Wandstärke der Kurbel ist...
aufsägen - nachsehen. :-D
das innenlager ist ok, mach den rost einfach ab, wenn das nicht geht ordentlich fett drüber und gut.

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Beitrag von Sofax » So, 27 Mär 2011 21:17

bikegeissel hat geschrieben:
Mal eine Frage: Das Innenlager hat, wie man auf diesem Bild unschwer erkennen kann, eine fette Roststelle (In Originalgröße sieht's man sofort, denke ich). Ist das "Flugrost" oder geht sowas auch tiefer in die Substanz?

Innenlager (und evtl. Kurbel) würde ich nämlich evtl weiterverwenden wollen.
du hast ja eigentlich eine Ablaufbohrung unten am Innenlagergehäuse; ist die verstopft?

abgesehen davon: die Roststelle ist ja auf der Patronenhülse, das eigentliche Innenlager (Achse und Lager) ist ja darunter. Ich denke also: ist schnuppe und stimme meinem Vorredner zu.
2010?

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Beitrag von bikegeissel » Mo, 28 Mär 2011 6:33

Sofax hat geschrieben:
du hast ja eigentlich eine Ablaufbohrung unten am Innenlagergehäuse; ist die verstopft?
Jetzt nicht mehr!

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Beitrag von m. » Mo, 28 Mär 2011 9:33

Ein XTR Octalink Innenlager hat eine sauschwere Stahlhülse????? Skandal!

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Beitrag von bikegeissel » Mo, 28 Mär 2011 10:16

m. hat geschrieben:Ein XTR Octalink Innenlager hat eine sauschwere Stahlhülse????? Skandal!
Ich war genauso verwundert über den Rostfleck...
Irgendwie hätte ich nur Alu und Titan als Werkstoffe erwartet :)

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Beitrag von m. » Mo, 28 Mär 2011 10:34

Ist der Rost denn auch wirklich von Innenlager - oder ist das aufgetropft von oben, hat sich dort angesammelt und ist verkrustet?!

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Beitrag von bikegeissel » Mo, 28 Mär 2011 10:49

m. hat geschrieben:Ist der Rost denn auch wirklich von Innenlager - oder ist das aufgetropft von oben, hat sich dort angesammelt und ist verkrustet?!
Ist natürlich auch möglich... Ich versuche ihn nochmal zu lösen. Mal schauen, was das bringt.

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