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Team Normal

Blog Archive Page 2


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Ab sofort bloggt der Hüttenzauber auf dieser Seite. Immerhin findet der Hüttenzauber in diesem Jahr zum sechsten Mal statt. Als moderne aufgeschlossene Menschen müssen wir endlich die modernen Medien nutzen.

Damit die wichtigsten Fragen sofort geklärt sind:

Was: Singlespeed-Kampfsport
Wo: Duisburg
Wann: 29.10.2010 - 31.10.2010
Warum: Weil wir können!

Nightride!

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Die Saison hat begonnen - endlich geht es wieder los mit der schnellen, harten, schweiß- und adrenalingeschwängerten Jagd durch den Lichttunnel einer kleinen Lampe über schmale kurvige, ruppige - flowige - Wege…


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… bei Arbeit, Sport und Spiel!

Das ist der Martin. Der Martin ist NORMAL, und darum weiß der Martin, dass jeder einzelne Meter mit dem Geländefahrrad auf wurzeligen, steilen und steinigen Wegen gefährlicher ist als sich auf einer Wiese ins Gras zu setzen! Und darum freut sich der Martin auch am blauen Himmel, der Sonne, der Wärme und seines Lebens - wie man sehen kann!
Leider war die beste Ehefrau, äääh: Herzdame von allen besorgt, um nicht zu sagen in heller Angst um ihren Prachtkerl! Irrational, aber üblich, eine solche Angst - Martin, ich hoffe, du hast den gefährlichsten Teil des Tages (den gerechten Zorn der besten Herzdame von allen) einigermaßen unbeschadet überstanden!

Warum Martin sich MaRs nennt, weiß übrigens nur der Martin - und das ist wahrscheinlich gut so!

Der Martin hat auch einen Blog, in den er immer mal wieder Bilder von unterwegs einstellt, mit dem Handy direkt nach dem Schuss ins Internetz hochgeladen! Schöne neue Welt - was es nicht alles gibt!

Die Geister vom Deister

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Ein graues Himmelszelt wölbt sich über mir, doch auch das kann meine gute Laune heut’ nicht schmälern! Heute ist es soweit, heut’ treffe ich sie, die glorreichen (äh, ‘tschuldigung NORMALen) Sieben, den Orden der letzten NORMALen Radfahrer! Von überschwenglicher Freude geblendet verfehle ich den rechten Weg (oder war’s der linke?) und komme zu spät, was mir jedoch nicht angekreidet wird. Alte Bekannte, neue Bekannte und unbekannte Gesichter empfangen mich. Die Freude ist groß denn ungewiss war’s ob ich es schaffen könnt’ hier zu erscheinen. Mein Gespann wird geteilt, die Stahl- und Alu-Rösser werden gesattelt und der Orden macht sich den Weg untertan! Jedoch nicht weit! Dort wackelt ein Schräubchen, hier knarzt ein Lager und auch die Reiter brauchen Hafer (-riegel) und mancher sucht auch ein Gebüsch! Doch dann, die Fahnen hoch, erklimmt die Höhen! Bruder Meik stürmt vorne weg, der Rest stürmt hinterdrein, der Weg hebt sich gen Himmel und es wird ruhiger bald! Kurbeln ächzen, Brüder und Schwestern keuchen, bis die erste Kette birst! Schräubchen, Hafer, Büsche, Ketten! Alsbald sind doch die Höhen erreicht, ein Pfad wird auserkoren und flugs geht’s talwärts, der Steine und Wurzeln warten viele! Doch dieser Weg ist nicht das einz’ge Ziel! Erneut wird unter die Stollen genommen was zuvor schon unter Ihnen knirschte. Schwester Mila ist mit ihren neuen Steigbügeln recht zufrieden, auch wenn sie manchesmal abgeworfen wird. S’ist nicht weiter schlimm, doch ihr Gaul hätt’ sich mit seinen vielen Zähnen im flachen Land wohl wohler gefühlt. Sie nicht! Drum wird ein steiniger Galopp angeschlagen, der nach Stufen, Kurven, Lücken und Tücken zuerst hinab und alsdann in den nächsten Trab und schließlich Schritt nach oben führt! Ein wahrer Genuß bis jetzt, auch wenn mein Wams mir warm wird und Schweiß auf meiner Stirne glänzt. Das Schlittern auf den viel zu glatten Hufen bereitet Spaß und auch der Schauer der uns überkommt ist nur von kurzer Dauer. Die Zeit ist fortgeschritten, sie verging im Fluge zu Tal, wir verpassten so die Mittagsrast und deshalb der Sinn uns allen nach einem Mahle steht: Der Nordmanns-Turm wird angepeilt und wieder fliegen sie, die Geister vom Deister und Ihre Mähnen flattern im Wind. Zuerst noch vor der Tür doch dann in der warmen, anheimelnden Stube wird dem Kaffee, Gebäck und anderen Köstlichkeiten zugesprochen. Kunde wird getan, der Orden kramt in den Statuten, Geschichten werden ausgetauscht und ich werd’ aufgenommen zu den Wahren! Mein Auge glänzt, auch wenn René mir spottet! Nichts Ernstes ist’s, nur Lachen überall! Und weiter geht’s, der Rucksack wird gegürtet, ein neuer Pfad, ein Graben, ein Hohlweg, ein Sprung wartet darauf bezwungen zu werden. Wohl an, Brüder und Schwestern, es gibt zu tun, um Turmschlag Sechs das Feuerroß Euch heimwärts zieht! Zwei weitre Wege, gewunden, steil und glatt, gespickt mit kleinen Nettigkeiten, dies Hügelland hat wahrlich was zu bieten! Ein letzter Pfad mit freundlichem Morast verschafft uns dann die angemessne Tünche und bis zum Eisenweg, der nordwärs weist, ist’s nicht mehr weit, hinaus muß ich aus des Waldes grüner Herrlichkeit. Der Abschied schmerzt, doch bald sehn wir uns wieder, die Junker und das Mägdelein bei SiS gemeinsam dunkele Wälder schaun und hell im Lichte der (Elektro-) Fackeln strahlen!

Es hat mir sehr geholfen bei meiner Tour und es hat mich sehr gefreut Euch zu treffen! Danke!

Michi aka. Mancycle (Deister, 16.6.2007, auf seiner Süd-Nord-Linie durch Deutschland)

-> Bildergalerie “Deister 16.6.2007″ < -


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Losgefahren bin ich hier in Klabautern Samstag morgen kurz nach fünf, es ist zu früh für eine vegetarische Brühe, aber dafür zu spät um den Zug noch zu kriegen.
Die Thermoskanne ist heiß, der Rucksack leicht und Piggi sauschnell. Wie immer.

Am Bahnhof habe ich dann meine erste Epiphanie,
und das ohne Frühstück:

Ich erkenne endlich , WISO es auf manchen Bahnhöfen bei Geldstrafe verboten ist, Tauben zu füttern! :tilt:

Meine Bahnreise in improvisierten Anschlußzügen ohne Reservierung führt mich direkt in einen wundervollen Sonnenaufgang über dem Rhein.

Als ich ankomme, bin ich schon da.

Das ist keinesfalls immer so.
Und nachdem ich mich aus der Reisekleidung in die Fahrradkleidung geschwupst habe, ist eines so sicher wie das Amen in der Kirche:

Ich werde furchtbar dreckig wieder hierher, nachhause, kommen.
Und so ist es dann auch.
Dabei hat das Rennen im eigentlichen Sinne ja gar nicht stattgefunden.
Laßt Euch doch bloß nichts erzählen! Alles gelogen!

Erst hat René uns auf fürchterlichen Umwegen total umständlich auf irgendeine Wiese gelotst, wo einer erstmal anfing seinen Reifen zu wechseln.
Ich fand diesen Programmpunkt etwas undurchsichtig, konnte aber die Zeit sinnvoll überbrücken, indem ich einen Sandhügel nicht hinauffuhr.
Runter auch nicht.
Danach haben wir uns noch unzählige Male verfahren, wobei ich zeitweise den Eindruck hatte, wir wären an der einen oder anderen Stelle schonmal vorbeigekommen.
Als es irgendwann fürchterlich zu schütten begann, hatte natürlich auch keiner mehr Lust darauf ein Rennen auch nur zu BEGINNEN!

Es wurde daraufhin nicht im eigentlichen Sinne offiziell abgesagt, vielmehr begannen einige Teilnehmer, Flüssichkeiten in Pappbecher zu füllen, einige stiegen dafür sogar von ihren Rädern und stellten oder legten sie unbeaufsichticht in den Matsch.

Danach kriegte natürlich keiner meht gebacken welches Rad sein eigenes war,
und es begann ein wildes Ausprobieren, Sattelstützenverstellen und Fluchen.
Einen hatte es besonders hart erwischt:
Er hatte den einzigen vernünftigen DownhillLenker, aber ein anderer hatte dies schneller bemerkt als er selber, und so mußte dieses gestandene Mannsbild mit einem erbärmlichen rosa Damenrad auf die Suche gehn.

Der Humpen schrieb vor, während und nach dem Nichtrennen ungezählte sms an irgendjemand gaaanz Liebes in Bochum, auf den Irrwegen, die wir befuhren, begegneten uns exakt dreiundzwanzig Leute.

Vier davon je fünf Mal. Und alle hatten sie jeweils ein bis drei Hunde an der Leine.
Ein Mann, recht jung, stand vollkommen desorientiert mit einem Rucksack im Wald.
Ich stieg ab und er zeigte mir einen Zettel, aber so, daß ich ihn nicht lesen konnte.
Er fragte mich, wie weit es noch sei bis zum Mond.
Ich wollte ihn nicht erschrecken.
Daher erkundigte ich mich vorsichtig nach dem Ausgangspunkt seiner Frage.
Unser Gespräch verlief etwas seltsam, denn ich mußte irgendwann Seilspringen und dann weiterfahren. Dabei zerriß auch noch das Seil.

Aber unterwegs sah ich himmlische Trails!

Dort in Duisburg sind seltsame Menschen im Wald unterwegs.
Auch unser Gastgeber ist ein komischer Kauz gewesen.
Morgens läßt er sich von einem Biowecker den Tag einläuten und wenn er sich seine Mahlzeiten zubereitet, verwendet er dafür höchst eigenartige Utensilien, die beim Salzstreuen leuchten oder beim Teekochen übereinandergestapelt werden müssen.
Und dann hat er einen Mitbewohner mit einer etwas eigenartigen Auffassung für Ordnunk.
Außerdem verkehren bei ihm Leute, die etwas verrückt sind.
Sie bereiten Abendessen aus Zucker, Tomaten und Vollkornbrot,
trinken abwechselnd Whiskey und Schwarztee, lesen bis tief in die Nacht Terry Pratchett und morgens gleich nochmal und dann wecken sie um sieben die Anderen mit einer Stimme so glockenhell wie der Morgentau!
Abends nach der ganzen Verfahrerei haben wir uns wunderbar erholt.

Es gab einen Tisch nur für uns.
Das Bier war kalt und das Gemüse heiß, …

…es hätte ewig so weitergehn können,
aber der Weihnachtsmarkt lockte den einen oder anderen Nichtrennteilnehmer und Stehkneipen mit Mucke gabs keine, also machten wir uns auf den Weg über den Weihnachtsmarkt zur S- Bahn, wobei mir der Meik fast ein weißes Fahrrad geklaut hätte.

Danke Meik.

Done.

Danke Lara

Nachtrag von Lara:
Ich vermisse die Vielfalt der Sichtweisen bisher etwas.
Bei den Leuten ohne Biowecker meine ich ;)
Die haben doch Zeit.
Faules Pack.

Ich hätte gerne sowas mit Höhenmetern gelesen.
Oder eine Liste wie sie Meik im IBC gepostet hat.
Eine Material- und Teileliste mit Gewichtsangebane der Räder und Teilnehmer, genauen RAL Bezeichnungen und an wieviel Gramm Sattelstütze der erste Platz gescheitert ist.

(Bei Meik wars ja wohl eindeutich der Lenker! Viel zu schwer!
Na ja, warum soll man was Kurzes nehmen, wenn man was Langes haben kann…)

Kurzimpressionen, Eindrücke, Umrundungszeiten, Zieleinläufe will ich lesen!
Zahlen, Statistiken, Fakten!
Schließlich hab ich nur die Hälfte mitbekommen, weil ich die ganze Zeit immerzu im Kreis fahren mußte, ich arme Sau!
und wer hat denn noch alles Photos von der Strecke,
von den Nichtrennteilnehmern,
vom Seilspringen, Sackhüpfen und Eierschaukeln?

Sowie natürlich die genauen Laktat- und Zuckerwerte vor und nach dem Event, die gesamte Dopingauswertung der Urinproben 28 und 17 sowie die Gewichtsklassen der Teilnehmer mit Schuhgröße.

Ich meine wozu haben wir uns denn sonst so früh vorher getroffen und all den medizinischen und technischen Aufwand betrieben?

Hat der Cardiotomographische LaktatImpressor jetzt knapp vor der Renaturierung der Konvaleszensanalyse den Geist aufgegeben oder was?

Da geht doch noch was!!




 

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